Auszug aus dem Jahresbericht 2016

Mitgliederentwicklung

Durch die Gewinnung neuer Betreuer hat sich die Zahl der Mitglieder innerhalb des Berichtszeitraumes weiter erhöht. Am 31.12.2016 zählte der Verein 237 Mitglieder, die insgesamt ca 490 Betreuungen führen. Daneben gibt es 35 Betreuerinnen und Betreuer, die in unregelmäßigem Abstand den Kontakt zum Verein suchen, jedoch nicht oder noch nicht Mitglied sind.

 

Schulung, Information und Erfahrungsaustausch

 

Im Rahmen der Unterstützung ehrenamtlicher Betreuer wurde 2016 neben den regelmäßigen Informationsveranstaltungen erstmals ein Informationstag für Betreuer und Bevollmächtigte angeboten. In Kooperation mit der örtlichen Betreuungsbehörde und den beiden Amtsgerichten wurden im Rahmen von Vorträgen über das Betreuungsrecht und Vorsorgemöglichkeiten informiert. Parallel hierzu gab es einen Begegnungsbereich, in dem andere Dienste und Fachstellen über ihre Angebote informierten.    

Für neue Betreuer wurde, wie schon in den Jahren zuvor, in Kooperation mit der örtlichen Betreuungsbehörde eine aus zwei Modulen bestehende Betreuerschulung angeboten, in der grundlegendes Wissen zum Betreuungsrecht vermittelt wurde.

Ein weiteres Angebot bestand im Erfahrungsaustausch. Hier trafen sich regelmäßig die Betreuer, um  Erfahrungen auszutauschen und aktuelle Themen zu besprechen.

Bei den Aktionen handelte es sich um die Teilnahme am „Informationstag für Ältere und Menschen mit Behinderung“ in Neunkirchen. Im Rahmen dieser Messe ergaben sich zahlreiche Kontakte und Gespräche mit Ratsuchenden zu betreuungsrechtlichen Themen und den Möglichkeiten der Vorsorge.   

Neben diesen Veranstaltungen wurden wir von den verschiedensten Vereinen und Verbänden als Referenten für die Themen Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung angefragt.

Beratung

 

Der Betreuungsverein erfüllt die Aufgaben gemäß § 1908 f BGB. Dazu zählen die Gewinnung, Schulung und Beratung von ehrenamtlichen Betreuern,  die Beratung von Bevollmächtigten und Information und Beratung zu Vorsorgemöglichkeiten.

 

Das Beratungsangebot ist sehr vielfältig und orientiert sich an den persönlichen Bedürfnissen des Ratsuchenden. So fanden Beratungskontakte telefonisch, nach Terminabsprache in der Geschäftsstelle des Vereines oder bei den Ratsuchenden im häuslichen Umfeld satt.

Neben den allgemeinen Informationen, die im Rundbrief „Skfm-Aktuell“, auf unserer Homepage sowie mittels Prospektmaterial zur Verfügung gestellt wurden, boten wir in regelmäßigen Abständen Sprechstunden sowohl in Kooperation mit der Gemeinde Illingen vor Ort  als auch in Kooperation mit dem Kirchenprojekt „Momentum – Kirche am Center“ in Neunkirchen an.  Für Ratsuchende, die anonym ihr Fragen stellen wollten, boten wir die Möglichkeit der Online-Beratung an.