Mehr dazu:

Broschüre und Vordruck zur Patientenverfügung

Broschüre - Christliche Patientenverfügung

Christliche Patientenverfügung von der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands

Patientenverfügung in leichter Sprache

Patientenverfügung in leichter Sprache

Info-Blatt zur Patientenverfügung

Info-Blatt zur Patientenverfügung vom SKFM Neunkirchen

Die Patientenverfügung

Warum Patientenverfügung?

Jeder Mensch hat das Recht, selbstbestimmt zu entscheiden, wie er medizinisch behandelt werden möchte. Der Arzt stellt eine Erkrankung fest und rät zu einer Behandlung. Der Patient entscheidet, ob er sich behandeln lassen möchte.

 

 

Mit der Patientenverfügung wird für den Fall vorgesorgt, wenn der Patient selbst nicht mehr entscheidungsfähig ist. In der Patientenverfügung ist eine Anweisung niedergeschrieben, wie der rechtliche Vertreter (Bevollmächtigter oder Betreuer)  in bestimmten Situationen entscheiden soll.

Ist sie überhaupt wirksam?

Die Patientenverfügung ist so lange wirksam, bis sie widerrufen wird. Im Gesetz zur Patientenverfügung steht, dass der Bevollmächtigte bzw. Betreuer „ …dem Willen des Betreuten Ausdruck und Geltung zu verschaffen hat“. Sowohl der Bevollmächtigte bzw. Betreuer als auch der Arzt müssen den Patientenwillen respektieren. 

Wo muss sie hinterlegt werden?

Die Patientenverfügung sollte so hinterlegt sein, dass der Bevollmächtigte bzw. Betreuer jederzeit auf sie Zugriff hat. Das Original der Patientenverfügung sollte nicht beim Hausarzt hinterlegt werde, da dieser abends, an Wochenenden und in seinem Urlaub nicht verfügbar ist.

Tipp:

Führen Sie stets eine Notfallkarte mit sich, in der Sie auf Ihre Patientenverfügung hinweisen.